Première pour le IRONMAN Switzerland Thun

Rund 1300 Athletinnen und Athleten reisen ins Berner Oberland, um die Erstaustragung des Ironman Switzerland in Thun endlich erleben zu dürfen. Neben den zahlreichen Age Group Athleten wartet das Rennen auch mit einem starken Profi-Starterfeld auf. 

Bereits im April 2019 wurde er präsentiert, am kommenden Sonntag um 6:50 Uhr feiert er endlich Premiere – der IRONMAN Switzerland Thun. „Wir freuen uns sehr, dass das Triathlon-Spektakel nun hier stattfinden kann. Thun und die Region eignen sich mit der einzigartigen Landschaft und der guten Infrastruktur hervorragend für einen solchen Anlass“, freut sich auch Stadtpräsident Raphael Lanz.

Offen Ausgangslage bei den Männern
Das Schweizer-Starterfeld wird angeführt von Jan van Berkel, welcher die letzten beiden Austragungen des IRONMAN Switzerland für sich entscheiden konnte und dieses Jahr bei der IRONMAN North American Championship in Tulsa (USA) mit dem zweiten Platz bereits gezeigt hat, dass mit ihm zu rechnen sein wird. „Ich freue mich, dass der IRONMAN Switzerland ein neues zu Hause hat. Ich habe mich bei all meinen Rennen hier in der Region – sei es beim Gürbethal Duathlon, beim Inferno Triathlon oder beim Spiezathlon – immer wohl gefühlt und freue mich, ein neues Kapitel in meiner Beziehung zum Berner Oberland zu eröffnen.“ Dementsprechend optimistisch blickt der 35-jährige Schweizer dem Rennen entgegen: „Ich will mein bestes Rennen zeigen und sicherstellen, dass die Konkurrenz – wenn sie mich schlagen will – es sich verdienen muss“, so van Berkel abschliessend. Neben ihm gehört auch Ruedi Wild, der beim IRONMAN 70.3 Switzerland in Rapperswil-Jona vor wenigen Wochen ein gutes Rennen zeigte und als Zweiter die Ziellinie überquerte, zu den Mitfavoriten.
Ein besonderes Rennen wird es für Ronnie Schildknecht. Der Rekordsieger des IRONMAN Switzerland bestreitet in Thun das letzte Rennen seiner Karriere. „Ich möchte das Rennen geniessen. Der Abschied steht für mich im Vordergrund und darauf freue ich mich auch. Es wird grossartig, für einmal ganz ohne Druck zu starten und ein letztes Mal dieses Wechselspiel der Gefühle erleben zu dürfen.“
Gespannt sein darf man auch auf die Leistung von Lokalmatador Samuel Hürzeler, welcher die Strecke wohl kennt wie kein Zweiter. „Ich werde vor Heimpublikum besonders motiviert antreten. Ich gehöre zwar nicht zu den Topfavoriten aufs Podium, aber mein Ziel ist es trotzdem, den Tag für jeden der aufs Treppchen will so schwer wie möglich zu machen. Ich glaube es wird grundsätzlich ein sehr hartes Rennen und es werden bezüglich Zeiten keine Rekorde fallen. Dafür kann jeder, der das Ziel beim IRONMAN Switzerland Thun erreicht, stolz auf sich sein.“
Aus internationaler Sicht gilt der Brite Joe Skipper als heissester Anwärter auf den Sieg. Die Devise des 33-jährigen Briten ist dabei klar. „Ich möchte das Rennen gewinnen“, so Skipper und fügt schmunzelnd an: „Und ich freue mich am meisten auf ein Bier, wenn ich die Ziellinie überquere.“ Der Südafrikaner Kyle Buckingham, seinerseits dreifacher IRONMAN-Sieger, zählt ebenfalls zum erweiterten Favoritenkreis.

Daniela Ryf als die Gejagte
Im Feld der Profi-Frauen wird kein Weg an Daniela Ryf vorbeiführen. Ryf ist in dieser Saison in Ironman-Wettkämpfen noch ungeschlagen und wird in Thun zum zweiten Mal in dieser Saison einen Triathlon über die volle Distanz absolvieren. Nach dem Sieg beim IRONMAN 70.3 Switzerland wird es interessant zu sehen sein, inwiefern ihr die Anpassung auf die IRONMAN-Distanz gelingen wird.
Mit der Deutschen Kristin Liepold steht eine weitere hochdekorierte Athletin am Start. Die mehrfache IRONMAN-Siegerin geht dabei mit einem klaren Ziel ins Rennen. „Es gibt zwei Slots für die IRONMAN World Championship – einen davon möchte ich haben“, so die 37-jährige Deutsche. Das Pendant zu den beiden erfahrenen Athletinnen bildet die junge Schweizerin Joanna Ryter. Nachdem sie 2018 noch ihre Altersklasse (18-24) beim IRONMAN Switzerland gewonnen hatte und selbiges Kunststück wenig später auf Hawaii wiederholte, tastete sich die 27-Jährige in den letzten Jahren langsam an die Profi-Tour heran. Dieses Jahr erfolgte dann der endgültige Durchbruch, als Ryter beim IRONMAN Lake Placid den hervorragenden dritten Platz erzielte und sich damit auch das Ticket für Hawaii sichern konnte. „Lake Placid war ein wunderschönes Erlebnis. Ich habe das Resultat nicht erwartet, weil das Starterfeld hervorragend besetzt war und ich neben meiner Triathlon-Karriere derzeit noch ein 100% Pensum absolviere.“ Zusammen mit ihrem Coach hat sie sich kurzfristig dafür entschieden, in Thun zu starten. (Text: Medienmitteilung)

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