Beim Wettkampf habe ich immer ein «Sojasaucen-Fischli» hinten im Trikot

Wir haben Langdistanzkader-Triathlet Jan van Berkel gefragt, welche Nahrungsergänzungsmittel er zu sich nimmt, wie er sie vor einem Wettkampf dosiert und mit seiner Ernährung abstimmt.

Jan van Berkel hat im September zum dritten Mal den Ironman Switzerland gewonnen und international den Ironman Hawaii auf dem 11. Rang abgeschlossen. Privat ist er verheiratet und Vater.

 

Jan, wie viel Zeit verbringst du mit Trainieren?

An einem lockeren Tag trainiere ich eine Stunde. In der Wettkampfvorbereitung sind es zwischen sechs und sieben Stunden pro Tag. Ein Wettkampf im Triathlon dauert acht Stunden, das muss man ab und zu in einem Training simulieren. Im Schnitt verbringe ich zwischen vier und fünf Stunden pro Tag mit Trainieren.

Wie bist du auf Nahrungsergänzungsmittel aufmerksam geworden?

Für mich sind Nahrungsergänzungsmittel ein wichtiges Kettenglied in der Wettkampfvorbereitung. An der Startlinie ist es mental wichtig zu wissen, dass man vollumfänglich vorbereitet ist. Für mich war schnell klar, dass die Ernährung die Leistung gemäss dem Prinzip «Du bist, was du isst» beeinflusst. Neben dem intensiven Training ist auch das Vatersein herausfordernd. Ich bin auf ein gutes Immunsystem angewiesen. So bin ich nach Absprache mit meinem Trainer und meinem Arzt auf Burgerstein microcare® aufmerksam geworden. Damit kann ich eine Grundabdeckung mit verschiedenen Mikronährstoffen gewährleisten.

Wie entscheidest du, welche Mikronährstoffe supplementiert werden sollen?

Seit ich Triathlet bin, mache ich dreimal im Jahr ein Blutbild. Anhand dessen entscheide ich in Absprache mit meinem Arzt, welche Mikronährstoffe gezielt supplementiert werden sollen. Dieses engmaschige Monitoring ist mir wichtig. Als Junior hatte ich das Glück, dass ich bereits im Kader war und damit stets von Experten unterstützt wurde.

Wer stellt deine microcare® Mischungen zusammen?

Diese stellt mein Sportarzt zusammen. Für mich ist das sehr unkompliziert, da ich in engem Kontakt mit ihm stehe.

Wie setzt du die Mischungen auf dein Training abgestimmt ein?

Ich nehme eine Trainings-Mischung, in der Antioxidantien gezielt nicht zu hoch dosiert vorkommen, da diese die Trainingsreize eher unterdrücken. In meiner Wettkampf-Mischung sind gewisse Antioxidantien höher dosiert enthalten, beispielsweise Curcumin, um mit diesem Preloading die Regeneration optimal zu unterstützen. Diese Mischung löst meine Trainings-Mischung eine Woche vor dem Wettkampf ab und zur Unterstützung der Regeneration nehme ich sie auch in den vier Tagen nach dem Wettkampf weiter ein, bevor ich wieder auf die Trainings-Mischung umsteige. Zusätzlich nehme ich während der Pollensaison eine Pro-Digest-Mischung. 

Was sind deine Erfahrungen mit den microcare® Mischungen?

Ich nehme die Mischungen gerne, da sie mir die Möglichkeit bieten, die notwendigen Mikronährstoffe gezielt einzunehmen. Zudem kann ich darauf vertrauen, dass nur die deklarierten Stoffe enthalten sind.

Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ausgewogene Ernährung. Seit deinem Trainerwechsel ernährst du dich Low Carb, High Fat?

Ja, genau. Ich bin jedoch kein Ernährungswissenschaftler und möchte niemandem eine Ernährungsweise vorschreiben. Bei mir funktioniert es gut und ich glaube, dass es ansatzweise auch bei anderen funktionieren könnte. Die Umstellung im Körper braucht Zeit. Mir haben die Erfolge die Bestätigung gegeben, dass es die richtige Ernährungsform ist. Ich möchte gerne Sportler*innen dazu ermutigen, das eigene Körpergefühl wahrzunehmen. Wenn das Gefühl durch die wissenschaftliche Evidenz bestätigt wird, kann man meiner Erfahrung nach gut darauf vertrauen.

Wie sieht deine Ernährung vor dem Wettkampf aus?

Das klassische Carboloading mache ich auch, aber nicht mehr in dem Mass wie früher. Dazu esse ich gerne Süsskartoffeln, die schmecken mir gut, enthalten Mikronährstoffe und Nahrungsfasern, wodurch sie nicht ganz leere Kohlenhydrate wie Spaghetti sind. Dazu gibt es Vollkornreis, Poulet und Eier. Das Essen vor dem Wettkampf ist immer sehr spartanisch ohne Gemüse. Deswegen verwende ich zum «Sodium loading», um die Natriumspeicher aufzufüllen, gerne Sojasauce. Diese bringt einen weiteren Geschmack ins Essen. Ich schwitze stark, jedoch dünn, deshalb reicht es, wenn ich das Essen stark salze. Drei Stunden vor dem Wettkampf trinke ich eine Flasche mit Wachsmaisstärkepulver und esse zwei gekochte Eier.

Neben der Ernährung bildet das Trinken einen wichtigen Grundbaustein. Wie trinkst du beim Wettkampf?

Ich trinke ganz nach Belieben und frei nach meinem Durstempfinden. Im Wettkampf führe ich einen grossen Teil der Energie in flüssiger Form zu. Dazu trinke ich 8dl pro Stunde mit 90gr Sponser Competition. Wenn es heiss ist, trinke ich mehr, wenn ich mich voll fühle, trinke ich nicht die ganze Flasche. Hier merke ich, dass sich durch die Ernährungsumstellung eine metabolische Flexibilität eingestellt hat. Ich bin nicht mehr auf die konstante Energiezufuhr angewiesen.

Ein Tipp zum Schluss?

Beim Wettkampf habe ich immer ein Sojasaucen-Fischli, die es beim Sushi dazu gibt, hinten im Trikot. Das gibt mir die Sicherheit, etwas nehmen zu können, wenn ich merke, dass Krämpfe kommen. Seitdem habe ich keine Krämpfe mehr.

Vielen Dank Jan für das Gespräch!

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