Melanie Maurer und Anna Zehnder über die Duathlon Weltmeisterschaften in Aviles

Dieses Wochenende am 6. und 7. November finden die Duathlon Weltmeisterschaften in Aviles statt. Für das Schweizer Duathlon Nationalkader sind Melanie Maurer und Anna Zehnder vom Transitions-Kader am Start. Wir haben die beiden gefragt, welche Ziele sie sich gesteckt haben.

Die Duathlon Weltmeisterschaften in Aviles (6./7.November) stehen bald an. Welche Ziele habt ihr euch dafür gesteckt?

Melanie: Bei der Standarddistanz sind vor allem gute Laufleistungen wichtig, da auf dem Rad mit Windschatten gefahren wird und so die starken Radfahrerinnen weniger Vorteile haben. Deshalb werde ich die verbleibenden Wochen vor allem an meiner Laufform feilen. Das Ziel ist, mit einer schnellen Gruppe auf das Rad wechseln zu können. 

Anna: Ich möchte ein gutes Rennen abliefern und mehr als alles geben. Konkret möchte ich mich im ersten Lauf so positionieren, dass ich auf dem Rad in einer Gruppe mitfahren kann. Ausserdem bin ich gespannt, wie ich mich in einem internationalen Feld schlagen werde. Es wird eine Standortbestimmung für mich und auch ein Kompass für die nächste Saison sein.

Wie sieht eure Trainingsvorbereitung für Aviles aus?

Melanie: Der Fokus liegt, wie bereits erwähnt, beim Laufen. Die schnellsten Läuferinnen werden die ersten 10km in 33-34min. laufen. Um den Abstand zur Spitzengruppe so klein wie möglich zu halten, werden die nächsten Wochen gespickt sein mit Laufintervallen. Bei den Radtrainings werde ich meine Form zu konservieren versuchen, den Umfang aber sicher etwas reduzieren, da die Radstrecke “nur” 40km lang sein wird. 

Anna: Es sind zwar nur noch einige Wochen, doch ich werde noch einiges an Training durchführen. Vor allem um meine Laufgeschwindigkeit zu steigern. Mein Trainer Cameron ist mir eine grosse Hilfe dabei. Er weiss genau, was es braucht, um in Aviles Vollgas zu geben. Da es ein Rennen sein wird, wo Windschattenfahren auf dem Rad erlaubt ist, werde ich mich gut auf den 10km-Lauf vorbereiten. Zur Vorbereitung ist mindestens noch ein 10km-Lauf am Hallwilersee geplant. Auch an meinen Wechseln und an meinen Bikeskills möchte ich noch feilen.

Auf was freut ihr euch am meisten in Aviles?

Melanie: Auf hoffentlich WARMES, TROCKENES Wetter, eine gute Stimmung und einen fairen, harten Wettkampf als Saisonabschluss. 

Anna: Es wird mein erstes internationales Rennen als Kaderathletin. Das wird sehr spannend! Ich freue mich darauf mit dem Team – viele davon sogar von den Wildcats, meinem Heimteam – nach Spanien zu reisen und zu zeigen, was wir können.

Ist nach Aviles Saisonende oder an welchen nächsten Rennen nehmt ihr noch teil?

Melanie: Ich werde nach Aviles sicher eine kleine Pause einlegen und dann die nächste Saison planen.

Anna: Aviles ist sicher mein Saisonhöhepunkt mit einer kurzen Pause danach. Aber nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison, daher folgt nach Aviles bald wieder das gewohnte Training. Zwei meiner Lieblingsläufe im Winter möchte ich unbedingt bestreiten: den Basler Stadtlauf (20.11.21) und den Allschwiler Klausenlauf (5.12.21).

Habt ihr ein Ritual vor dem Training oder einen Glücksbringer?

Melanie: Ich trinke meist noch einen Kaffee vor dem Training und esse ein paar Kekse oder Schokolade ;-).

Anna: Ich versuche mich immer auf Rennen und Trainingseinheiten zu freuen. Die besten Rennen hatte ich, wenn ich bis kurz vor dem Start noch mit Teamkollegen gewitzelt und gelacht hatte. Ausserdem trage ich gerne Ohrstecker in Form von kleinen Fahrrädern, die ich von meiner Schwester als Glücksbringer geschenkt bekommen habe. Allerdings trage ich sie seit dem Powerman Zofingen nur noch bis kurz vor dem Start. Denn ich hatte den einten Ohrstecker verloren geglaubt zu haben. Dem war nicht so – am Ziel habe ich dann den Ohrstecker in meinem grossen Zeh steckend wieder gefunden…;-).

Wir drücken euch fest die Daumen! Herzlichen Dank für die Zeit, die ihr euch für das Interview genommen habt!

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