Siebter Sieg für Daniela Ryf in Rapperswil, Ruedi Wild auf Rang zwei

Daniela Ryf ist beim Ironman 70.3 Switzerland in Rapperswil nicht zu schlagen: die vierfache Ironman-Weltmeisterin sicherte sich am Obersee den siebten Erfolg in Folge, diesmal vor Landsfrau Julie Derron. Bei den Männern stand Ruedi Wild hinter Rudy Van Berg auf dem zweiten Podestplatz.

Vierter Wettkampf, vierter Sieg: Daniela Ryf eilt auch im 2021 von Sieg zu Sieg. Bei der 14. Ausgabe des Ironman 70.3 Rapperswil-Jona stieg sie als Erste aus dem Obersee, dicht gefolgt von Katharina Krüger (GER). In der zweiten Disziplin heftete sich auf der ersten Hälfte der Distanz die Dänin Line Thams an das Hinterrad von Ryf, nach 60 km hatte sich die 34-Jährige abgesetzt. Auf dem Halbmarathon, diesen hatte Daniela Ryf mit 4:30 Vorsprung auf Thams und über 9 Minuten vor Derron begonnen, sicherte sich die Seriensiegerin ihren nächsten Erfolg. «Ich freue mich, dass die Veranstalter alles darangesetzt haben, nach fast zweieinhalb Jahren Pause den Wettkampf wieder durchzuführen», sagte Ryf, die sich mit Radfahren in der Fläche zufrieden zeigte. Bis zu Ironman Hawaii sei sonst aber noch einiges zu tun. Mit der besten Laufzeit, coronabedingt waren die zwei Laufrunden mit dem Treppenaufstieg zum Rapperswiler Schloss durch drei flache Runden ersetzt worden, überraschte die 24-jährige Julie Derron. Die Zweitplazierte hatte vor drei Wochen in Uster ihren ersten Mitteldistanz Triathlon absolviert.

Bei den Männern dominierte Andrea Salvisberg das Schwimmen, der Amerikaner Rudy Van Berg hatte nach einem Viertel der Radstrecke den Rückstand wettgemacht und konnte sich zum Schluss rund 90 Sekunden herausfahren. Salvisberg konnte auf der ersten der drei Laufrunden das Tempo doch Konkurrenten noch mitgehen, muss sich dann aber deren Pace beigen. Ruedi Wild lief in einem soliden Wettkampf auf Rang zwei, Fabian Dutli wurde als zweitbester Schweizer Siebter, Andrea Salvisberg finishte auf Rang 14. «Ich bin mega happy, ich konnte als 39-Jähriger mit den jungen Athleten mithalten», freute sich Wild. (Text: Reinhard Standke)

Rapperswil-Jona. Ironman 70.3 Switzerland.
1.9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21.1. km Laufen.
Männer:
1. Rudy Von Berg (USA) 3:42:18.
2. Ruedi Wild (SUI, Samstagern/3star cats wallisellen) 3:48:30, 6:11.
3. Felix Hentschel (GER) 3:49:16, 6:58.
4. Gregory Barnaby (ITA) 3:49:47, 7:28.
5. Malte Plappert (GER) 3:52:23, 10:04.
6. Gabor Faldum (HUN) 3:53:01, 10:43.
7. Fabian Dutli (SUI, Geroldswil) 3:53:09, 10:51.
14. Andrea Salvisberg (SUI, Wallisellen/Home of Triathlon St. Moritz) 3:56:30, 14:11.
18. Jean-Claude Besse (SUI, Zürich/Ruschteam Ecublens) 4:01:13, 18:54.
22. Ronnie Schildknecht (SUI, Langnau a.A., Team Koach) 4:04:12, 21:54.
DNS Florin Salvisberg (SUI, Zürich/Team Koach)

Frauen:
1.  Daniela Ryf (SUI, Feldbrunnen) 4:09:35.
2. Julie Derron (SUI, Zürich, tri team zugerland) 4:16:38, 7:02.
3. Anne Reischmann (GER) 4:21:16, 11:40.
4. Line Thams (DEN) 4:25:48, 16:12.
5. Alexandra Tondeus (BEL) 4:26:00, 16:24.
6. Katharina Krüger (GER) 4:26:44, 17:08.
10. Melanie Maurer (SUI, Hindelbank) 4:32:06, 22:30.
11. Petra Eggenschwiler (SUI, Solothurn/TriMeca Performance) 4:33:46, 24:10.

Daniela Ryf © Reinhard Standke/Swiss Triathlon
Julie Derron © Reinhard Standke/Swiss Triathlon
Ruedi Wild © Reinhard Standke/Swiss Triathlon
Facebook
WhatsApp
Email