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Pontevedra: Historische Erfolge für den Schweizer Nachwuchs, gemischte Bilanz bei der Elite

Ein Weltmeistertitel und zwei Medaillen: Der Schweizer Nachwuchs hat die Weltmeisterschaften in Pontevedra vom 23. bis 27. September geprägt. Der Titel von Thibault Rivier und das Doppelpodest von Anouk Danna und Kimey Casanova bildeten die Höhepunkte. Bei der Elite fiel die Bilanz trotz ermutigender Rennphasen gemischter aus.

Historisches Doppelpodest zum Auftakt

Am Donnerstag sorgten Anouk Danna (Tribu Performance) und Kimey Casanova (3star cats wallisellen) für einen Auftakt nach Mass. Hinter der Ungarin Fanni Szalai gewannen sie Silber und Bronze und feierten damit ein historisches Schweizer Doppelpodest an der Junioren-WM.

Nach ihrem Junioren-Europameistertitel im Sommer bestätigte Anouk Danna ihre Zugehörigkeit zur Weltspitze ihrer Kategorie. Kimey Casanova holte bei ihrer ersten Junioren-WM auf Anhieb eine Medaille. Noemi Badrutt (3star cats wallisellen) ergänzte das Schweizer Ergebnis mit Rang 26.

Thibault Rivier gewinnt packenden Schlusssprint

Im Juniorenrennen folgte der nächste Höhepunkt: Thibault Rivier (Tribu Performance) kämpfte auf den letzten Metern Seite an Seite mit dem Portugiesen Dinis Ferreira um den Sieg. In einem packenden Schlusssprint setzte sich der Schweizer durch und sicherte sich den Weltmeistertitel. Andrin Gallert (Basel Aquatics – Wildcats) belegte Rang 33.

Am Sonntag erreichte die Schweiz zudem Platz neun bei der Mixed-Staffel-Weltmeisterschaft der Junioren/U23. Der Sieg ging an Frankreich.

Gemischte Bilanz in den Elitefinals

Am Samstag belegten Alissa König (Team Gümmelei) und Cathia Schär (Triviera) im WTCS-Finale der Frauen die Plätze 24 und 31. Den Sieg sicherte sich Cassandre Beaugrand. Die beiden Schweizerinnen konnten nicht an ihre besten Saisonleistungen anknüpfen. Schär hatte insbesondere mit einem schwierigen Schwimmen zu kämpfen.

Simon Westermann (TG Hütten) hielt am Sonntag lange mit der Weltspitze mit. Bis zum zweiten Wechsel blieb er in der Spitzengruppe und lag auch nach der ersten Laufrunde noch in den Top 10. Anschliessend musste er Positionen abgeben und erreichte das Ziel auf Rang 20. Trotz der gemischten Bilanz bleibt sein Auftritt an der Spitze ein positiver Ansatz.

Pontevedra steht damit vor allem für einen grossen gemeinsamen Erfolg der Schweizer Nachwuchs-Athletin. Die Eliterennen zeigten zugleich, wie anspruchsvoll es ist, auf höchstem Niveau über die gesamte Renndauer eine starke Leistung abzurufen.

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